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12. November 2014

Humpday #6: Der Heldenmarkt in Stuttgart

Hallöchen, meine Lieben,

wer nachhaltig leben möchte, sollte natürlich nie aufhören, sich zu informieren. Gesagt, getan und so ging es am 25.10. nach Stuttgart, genauer gesagt nach Fellbach, wo der Heldenmarkt (Die Messe für nachhaltigen Konsum) Halt machte - zwar nicht zum ersten Mal in seiner Geschichte, aber zum ersten Mal in meiner.


Nach unserer ernüchternden Erfahrung mit der ecostyle, gingen Mr Dutchman und ich mit gemischten Gefühlen an unseren Besuch heran. Immerhin kostete der Eintrit weniger als die Hälfte. Ich bekam zwar einen Presseausweis, da wir die Karten (um zu sparen) aber im Vorverkauf geholt hatten, machte das für mich keinen Unterschied.
Gegen halb elf betraten wir die große Halle, waren sofort hellauf begeistert von der Atmosphäre und bekamen die Art von nachhaltiger Messe geliefert, die wir erwartet hatten: Bekannte Marken reihten sich an - uns zumindest - unbekannte und schon ging der Rundgang, der Informationssuche und Shopping-Eroberungen einschloss, los. 
Wir informierten uns bei der GLS-Bank über deren Girokonto und bei AILAIKE über deren Eistee (Mr Dutchman musste als Liebhaber dieses Getränks natürlich gleich einen Sixer mitnehmen). Er schmeckt wirklich nach Tee mit Frucht und nicht künstlich-süß. Wir lasen verschiedene Aufsteller, die es beispielsweise zu weniger Lichtverschmutzung in Großstädten gab, und hörten uns einen Vortrag zu Papier-Recycling an.
Das Eintritts-Ticket galt gleichzeitig als Los für die Verlosung verschiedener Produkte, deren Aussteller anwesend waren. Hier gehörten wir leider nicht zu den Glücklichen, haben ansonsten aber eine Menge Eindrücke und Eroberungen mitgenommen.



Es mangelte natürlich auch nicht am Catering. Die belegten Brötchen waren wirklich lecker. :)


Man konnte auch interaktiv den eigenen ökologischen Fußabdruck erfahren. Leider habe ich davon kein Foto, aber immerhin die Erkenntnis, dass wir beide weit unter den Werten der Deutschen sind, aber immer noch an uns arbeiten könnten, um ihn noch kleiner zu halten.


Nach all dem Lesen, Gespräche führen, Informieren und Umherschauen gingen wir natürlich mit gefüllten Taschen nach Hause:
Es gab reduzierte Bioküsse vom Schokoladen-Outlet, wo ihr nur Bio-Schokolade kaufen könnt (auch in veganer Form) - hauptsächlich als Bruchschokolade, aber zu sehr guten Preisen.
Am Stand der Kleiderhelden konnten wir die aus dem Internet bekannte Unterwäsche endlich mal anfassen - mittlerweile gibt es sie auch für Frauen - und Mr Dutchman nahm sich gleich eine BeatBux mit.


Den Glücks-Tee von Sonnentor konnte man vor Ort probieren und, weil es so lecker schmeckte, haben wir gleich eine Packung mitgenommen. Ich liebe deren Tees...
... und natürlich Adventskalender.;) Also kam der auch gleich mit (und noch einer für meine Mama). Ich hoffe, es sind nicht nur weihnachliche Geschmäcker dabei, da ich Überraschungen liebe, schaue ich nie auf den Inhalt.
Wie ich euch gestern ja bereits erzählt hatte, haben wir uns glücklicherweise gegen den Kauf des Gewürz-Adventskalenders entschieden.

Für vegane Gummibärchen schmecken diese wirklich gut. Als erste Kunden des Tages, haben wir sogar nur einen Euro für den Beutel gezahlt.

Probiert und für gut befunden: Wir nahmen gleich ein Pack aus fünf Riegeln mit. Mein Favorit ist "Garden Gusto".

Voelkel war uns natürlich schon vor unserem Besuch bekannt. Hier konnte ich dann aber gleich die neue Sorte "Sauerkirsche" probieren (leider im Plastikbecher - hätte ich das vorher gewusst!). Sie ist echt lecker und das Messeangebot, 12 Flaschen im Kasten für 10 Euro zu kaufen, konnten wir uns nicht entgehen lassen.
 

Habe ich euch neugierig gemacht? Dann schaut doch hier vorbei. Der Heldenmarkt und seine wechselnden Aussteller machen in verschiedenen Städten in Deutschland Halt, beispielsweise am kommenden Wochenende in Berlin oder im nächsten Jahr in Hamburg und München. Schaut doch mal vorbei. Ich kann es euch nur empfehlen.
Nach einigen Stunden mächtigen Inputs machten wir uns dann auf den Weg zum Bahnhof, wo wir unsere Einkäufe einschlossen, um uns das zwei Wochen zuvor eröffnete Milaneo mal genau anzuschauen:


Und: Hilfe! Ich habe kein Problem mit Menschenmengen, ich liebe es, wenn viele Menschen um mich herumwuseln... aber das muss nicht in geschlossenen Räumen sein! Ich will nicht wissen, wie die Menschen bei der Neueröffnung zum Milaneo stürzten. 
Wir liefen einmal eine Runde und verabschiedeten  uns recht schnell wieder: Einkaufszentren bieten nun mal auch selten Geschäfte, die meinen Kauf-Ansprüchen entsprechen, auch den mymuesli-Store finde ich hier lange nicht so schön. ABER: Es gibt eine Hofpfisterei, also kamen leckere Brötchen, Zwiebelbrot und Pfefferbeißer noch mit in die Heimat. ♥ Scheinbar können Einkausfzentren doch auch Läden bieten, die meinen Ansprüchen genügen. ;)
Langsam kam dann auch der Hunger. Ich wollte unbedingt mal Hans im Glück ausprobieren, aber deren Filiale im Milaneo war natürlich ebenso ungemütlich, doch: Weiter vorne, auf dem Fußweg zum Milaneo findet sich eine weitere - deutlich ruhiger und gemütlicher - und mit freiem Tisch!


Lecker ♥


 Leider kamen die Pommes etwas später, weshalb mein Burger auch schon angeknabbert war. ;)


Der Tag war wunderschön und sollte mein letzter freier Tag für über eine Woche werden.

War auch jemand von euch auf dem Heldenmarkt, vielleicht in einer anderen Stadt?
So, meine Fotos und Erzählungen haben mir jetzt echt Hunger gemacht und ich werde langsam mit dem Kochen loslegen.


Ich wünche euch einen schönen Abend,







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22. Oktober 2014

Humpday #5: Chico Bag + Giveaway *

Hallöchen,

endlich gibt es mal wieder was zum Humpday von mir. Ihr erinnert euch vielleicht noch an meinen Post (hier), in welchem ich meinte, dass ich auf der Suche nach wiederverwendbaren Taschen für den Obst- und Gemüsekauf sei? Bioprodukte kaufen alleine ist immerhin auch nicht alles, wenn ich meinen Einkauf in tausenden von Plastiktüten nach Hause trage (was ich aber zum Glück schon sehr lange nicht mehr mache). Bis vor zwei Wochen habe ich also immer Papiertüten benutzt, bis diese kaputt gingen (und ich sage euch, diese Dinger sind verdammt robust).

Und nun habe ich eine Lösung für mich gefunden:


Auf der ecostyle blieb mir nur eine Marke nachhaltig in Erinnerung: Ich hatte mich mit einem freundlichen Herrn unterhalten, der mit seinem Team dort für re.pet-Bags die ChicoBags vertrieb (hier gelangt ihr zu deren Homepage). Die Jungs haben dieses kleine Start-up in Deutschland in's Leben gerufen (die "Mutter" dieser Idee findet sich in Chico in den USA).
So sah ich mich anschließend Woche für Woche auf deren Seite um und dachte schließlich, ich könne doch einfach mal fragen, ob Interesse an einer Vorstellung auf meinem Blog besünde. Gesagt, getan und somit lest ihr gerade meinen ersten Sponsored-Post


Ich finde die Idee so toll, dass ich sie euch genauer vorstellen möchte, ehe ich auf mein gewähltes Produkt (die ChicoBag Produce Stand Mesh) selbst eingehe:
Ich versuche hier und da auf Plastik zu verzichten, aber dennoch gibt es immer noch genug Plastik da draußen, welches recycelt werden sollte, statt verbrannt oder Ähnliches. Beim Recycling von PET-Flaschen setzt re.pet-Bags an. Die Taschen der Firma werden aus diesen gefertigt. Sobald die Flaschen von Etiketten und Deckel befreit sind, werden sie gereinigt, zekleinert und das entstehende Granulat geschmolzen. Letzteres wird anschließend zu Polyesterfasern verarbeitet, aus welchen anschließend der Stoff gefertigt wird, voraus die Chico Bags gemacht sind. Aufgrund der vorhandenen Maschinen, werden sie in China gefertigt - aber unter fairen Bedingungen. Es entstehen ChicoBags in allen Farben und Formen: Rucksäcke, Taschen und eben auch die ChicoBag Produce Stand Mesh.


Dieser Beutel (in meinem Fall Größe Large) ist 43cm lang und 33 breit. Ich habe mich nicht für das StarterKit entschieden (bei welchem man noch einen Beutel zur Aufbewahrung der Taschen dazuerhält), weil ich eh immer ein Mäppchen mit allem möglichen Krimskrams mit mit herumtrage, da passte meine ChicoBag dann auch noch rein. ;)
Und wie ihr seht, passen sie zusammengefaltet wirklich in jede Handtasche.
Ich habe die Mesh-Variante gewählt, weil das Netz auf der einen Seite dafür sorgt, dass das Reifegas Etylen, welches beispielsweise Äpfel oder Birnen abgeben, austritt und sich nicht innerhalb des Beutels hält. Im Set waren drei Beutel enthalten: Den grünen bekam ich (meine Lieblingsfarbe ♥) und den orangefarbenen Mr Dutchman - so sind wir unterwegs immer für einen kleinen, spontanen Einkauf gerüstet - der lilafarbene liegt bei unseren Einkaufstaschen. Die Taschen können von Hand gereinigt werden und trocknen auch ziemlich schnell. 
Nun geht es aber noch um den wichtigsten Punkt, den Einsatz beim Einkauf:



In meinen Einkaufskorb (und damit in meinen Beutel) wanderten Äpfel, Tomaten, Paprika, Möhren, sowie etwas Ingwer (Bananen können auch ohne einen Beutel gut transportiert werden). 
Es passt viel rein und sie sind robust. Zudem ist das Material auch gut geeignet, um im Biomarkt die Gewichts-/Preis-Etiketten für die Kasse aufzukleben und Zu Hause dann wieder rückstandslos zu entfernen.
Ich bin also sehr begeistert und verwende die Beutel weiter. Ich kann sie euch nur an's Herz legen, besonders, wenn ihr euren eigenen Plastiktüten-Konsum einschränken wollt und/oder -wie ich- Recyclingprodukte liebt (denn keiner möchte ein Plastiktütenmonster sein).
Wie sieht es bei euch aus? Waren euch diese Firma und ihre Produkte bereits bekannt oder habe ich euer Interesse geweckt? Wenn ja, haben Schnell-Entschlossene die Möglichkeit, einen 10%-Gutschein zu gewinnen (gültig bis 30.November). Was ihr dafür tun müsst?
  • Ihr solltet über 18 sein, oder die Erlaubnis euer Eltern haben
  • Ihr müsst keine Follower meines Blogs sein, wenn ihr es doch seid oder werdet, freut mich das aber sehr, doch: Wer ein kleines Start-up unterstützen möchte, hat es verdient, teilnehmen zu können. ;)
  • Schickt mir eine E-Mail, in welcher ihr mir mitteilt, warum ihr diesen Gutschein haben möchtet. Mr Dutchman und ich werden dann unseren Favoriten wählen und der Gewinner erhält eine E-Mail.
  • Einsendeschluss ist der 02.11.2014.
Bitte nehmt nur teil, wenn ihr wirklich Interesse habt, denn es wäre schade, wenn ihr den Gutschein jemandem wegnehmt, der dort tatsächlich etwas kaufen möchte.
Nun wünsche ich euch allen viel Glück. ♥

Habt einen schönen Abend,


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24. September 2014

Humpday #4: Besuch auf der ecostyle in Frankfurt

Meine Lieben,
 
heute gibt es keinen Humpday im klassischen Sinne, aber mein Besuch der Messe ecostyle am 02. September passt ja auch sehr gut zur Thematik. Zudem schnappt man hier ja vielleicht ja auch die ein oder andere Idee für den eigenen Blog auf, dachte ich mir. Mit der Werbung, die ich im Vorfeld gesehen hatte, erwartete ich viel Inspiration für mich und hoffte, viele neue Produkte kennen zu lernen.
Als Mr Dutchman und ich in der Halle 9.2 ankamen, war die Enttäuschung erstmal groß, denn die ecostyle machte nur etwa ein Viertel der Gesamtfläche aus, der Rest gehörte zur Tendence. Viele Produkte, die mich interessierten, gab es leider auch nicht (aber das ist ja auch eine subjektive Wahrnehmung) und wenn die Aussteller im Gespräch feststellten, dass man "nur" aus bloßem Interesse da war und nicht um etwas zu bestellen (immerhin handelt es sich ja um eine Ordermesse), war die Enttäuschung groß und das Gespräch auch nicht mehr ganz so produktiv.
Dennoch habe ich die ein oder andere interessante Idee und einige innovative Ideen kennengelernt, über die auch ihr im Laufe der Zeit mehr auf meinem Blog sehen werdet.
Kennt jemand von euch schon dieses platzsparende, zusammenfaltbare Sofa?
Was ich auf jeden Fall sehr spannend fand, war eine kreative Umfrage:
Sie hieß "Modeprotest" und man/frau sollte so den eigenen Kleidungskonsum analysieren. Die weiße Farbe entsprach dem weiblichen, die schwarze dem männlichen Geschlecht. So sollte man also jede der Fragen beantworten:
1. Wie viele Kleidungsstücke trägst du jetzt gerade? - Weniger als 5 /5-8/ mehr als 8
2. Wie viele Kleidungsstücke besitzt du insgesamt? - Weniger als 100/ 100-200/ mehr als 200
3. Auf welche Anzahl an Kleidungsstücken könntest du dich reduzieren? - ca. 100/ ca. 200/ ca. 300
Sie passte damit so gut zu meiner aktuellen Kleiderschrank-Challenge. Es würde mich interessieren, wie ihr die Fragen beantworten würdet? Vielleicht habt ihr ja Lust, mir die Anworten in einem Kommentar zukommen zu lassen oder (solltet ihr das bspw. nicht öffentlich machen wollen) in einer Mail.
Meine Antworten damals lauteten:
1. mehr als 8 (wobei ich Unterwäsche und Socken dazugezählt habe)
2. mehr als 200
3. ca. 100/ ca. 200 (da war ich mir zu unsicher :D)
Ich fand es besonders bei der zweiten Frage interessant, dass die Antworten so verteilt waren.

Wie also bereits gesagt, habe ich die ein oder andere Inspiration und Idee mitgenommen, aber isgesamt war es den Eintritt dann doch nicht wert. Zum Glück war das Wetter ganz gut und so haben wir noch ein bisschen die Zeit in Frankfurt genossen, bevor es dann um kurz vor 20 Uhr mit dem Fernbus nach Hause ging.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend,




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13. August 2014

Humpday #3: Alltagstipps (Was kann ich für meine Umwelt tun?)

Hallöchen, meine Lieben,

nun erreicht er euch endlich: Mein versprochener Humpday. 
Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass es den meisten Menschen hier in Deutschland bewusst ist, dass die globale Erderwärmung kein Hirngespinst ist. Das beste Beispiel ist der diesjährige Sommer: Erst strahlend heißer Sonnenschein und plötzlich stundenlanger sinnflutartiger Regen. Krasse Wetterumschwünge gab es immer mal wieder, aber in der Vergangenheit scheinen sie sich zu häufen. Wer sich darüber genauer informieren möchte, kann hilfreiche Informationen überall im Internet finden, dafür war dieser Post nicht gedacht.:D
... und ich schweife schon wieder ab...
Kann der kleine Mensch oder eine kleine Gruppe von Menschen wirklich etwas an diesem Zustand ändern? Ich verweise hier mal auf das Zitat Margaret Meads in diesem Post und sage: "Aber natürlich!". Wo also und wie kann ein jeder von uns etwas für die Umwelt tun?
Die 5 Tipps, die  nun folgen werden, sind in meinen Augen recht einfach umzusetzen, denn jeder fängt erst einmal klein an. Ich selbst bin nicht frei von Klimasünden, weswegen ich hier auch sicher nicht mit dem Finger auf irgendjemanden zeigen möchte, sondern einfach nur Anregungen geben. Viel Spaß beim Inspiration suchen... 
(Ich warne euch an dieser Stelle vor, dass euch nun viel Text erwartet.)


1. Mülltrennung ist das A und O
Wir sind mittlerweile glücklicherweise an einem Punkt angekommen, wo man durchaus weiß, wie Stoffe jeglicher Art recycelt werden können und, wo dem nicht so ist, wenigstens eine mehr oder weniger geeignete Entsorgung erreicht werden kann.
Es gibt die Recyclingtonne/ den gelben Sack, die Altpapiersammlung, die Biotonne, eine für den Restmüll, Wertstoffstationen, Glascontainer und, und, und... Wenn man sich genau umsieht, so wird einem die Entsorgung relativ einfach gemacht, man muss nur selbst auch trennen wollen.
Natürlich ist das manchmal anstrengender, aber so kann garantiert werden, dass z.B. die zwei Kisten voller Altpapier tatsächlich recycelt und nicht bloß verbrannt werden.
Wer Dinge mit gefährlicherem Inhalt richtig entsorgt, schützt nicht nur die Umwelt in Form der Natur, sondern auch sich und seine Menschen: So werden Batterien mittlerweile von vielen Märkten eingesammelt, ebenso wie Energiersparlampen.
Wertstoffstationen sind auch an vielen Orten zu finden und häufig sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, dort können all jene Dinge hingebracht werden, deren Entsorgung man sich nicht sicher ist, die bei der normalen Mülltrennung Zu Hause keine Entsorgungsmöglichkeit haben (z.B. Kleinelektronik) oder, die zu groß für den "normalen" Mülleimer sind (bspw. Zimmerpflanzen, Kartonage oder Metallgegenstände) und ansonsten sind sie der perfekte Ansprechpartner.
Auch ich muss mir hier manchmal in den Hintern treten, da ich aber durch meine Eltern schon früh an die Mülltrennung herangeführt wurde, ist es für mich absolut selbstverständlich.

2. Plastik- und Verpackungsmüll vermeiden
Zugegeben, dieser Punkt ist nicht so einfach. Besonders Plastik begegnet uns im Alltag überall und auch heute noch ist es ein absolut revolutionäre Erfindung. Dennoch ist es nicht umweltfreundlich und häufig schwer recycelbar, weil man deren Zusammensetzung oft nicht kennt. In manchen Fällen ist es absolut vermeidbar, wie z.B. im Falle von Plastiktüten (hier) und besonders Obst und Gemüse haben durch ihre eigene Haut eine Selbstschutz und benötigen keine zusätzliche Plastiverpackung. Ich kaufe auch keine Bonbons mehr, die in einer Tüte verkauft werden und zusätzlich noch einmal einzeln verpackt sind, dasselbe gilt für Schokoriegel oder Gummibärchen.
Ich verzichte zudem fast gänzlich auf Getränke in Plastikflaschen und kaufe diese in Glasflaschen (was in Biomärkten glücklicherweise sehr enfach ist), am besten als Mehrwegflasche, da diese gegenüber der Einwegflasche eine bessere Umweltbilanz haben.


3. Müll hat in der Natur nichts verloren!
Eigentlich doch selbstverständlich, oder? Glas und Plastik sind kaum bis gar nicht abbaubar und deswegen kann die Natur nichts mit ihnen anfangen. Während sie in Pfandform meist noch eingesammelt werden, vegetiert diese Form des Mülls ansonsten nur vor sich hin und ist zudem noch sehr gefährlich (sowohl für unsere Mitmenschen, aber auch für Tiere). Also: Ein Picknick oder Grillen im Freien machen unheimlich viel Spaß, wenn es dann aber auf das Ende zugeht, hat man zwei Möglichkeiten, was man mit dem Müll anstellen kann: Entweder wirft man ihn in einen der öffentlichen Mülleimer (wenn es sie gibt und diese nicht bereits völlig überfüllt sind) oder (was ich immer besser finde, weil eine Mülltrennung garantiert ist) man nimmt ihn mit nach Hause, um ihn dort zu entsorgen.
Ja, das mache ich tatsächlich so: Bis auf Organisches (wie z.B. Bananenschale), nehme ich all meinen Müll mit nach Hause, um in adäquat zu entsorgen. Das ist für mich eigentlich schon normal und nichts Besonderes mehr.

4. Kaufe in Maßen
Shoppen zu gehen ist eine tolle Sache, keine Frage, aber seien wir mal ehrlich: Wie oft kaufen wir Dinge, die wir gar nicht brauchen oder von denen wir bereits genug (und vielleicht zu viel besitzen). Ich reihe mich in die Schlange dieser Leute ein, zumindest war das in der Vergangenheit der Fall. Mittlerweile frage ich mich, was ich wirklich brauche und gehe immer mit einem Einkaufszettel zum Lebensmitteleinkauf.
Ich habe zudem meine kleine, "innere Checkliste". Sie beinhaltet einige Punkte, die mir bei der Kaufentscheidung helfen:
  1. Die Herkunft/ Das Produktionsland des Produkts: Damit verbunden stelle ich mir z.B. die Frage, ob ein Produkt an diesem Ort produziert werden musste, ob es eine regionale Alternative gibt usw.
  2. Die Marke: Es gibt einige Marken, die ich boykottiere. Ich setze mich bereits länger mit den Produktionsbedingungen bekannter und weniger bekannter Marken auseinander, ebenso wie mit deren Einsatz für Mensch und Umwelt, u.ä.
  3. Die Inhaltsstoffe/ Das Material: Inhaltsstoffe in Kosmetika und Nahrungmitteln checke ich -wenn sie mir nicht bereits bekannt sind- mittels Codecheck. Hormonelle, erdölhaltige oder schwer abbaubare Stoffe wandern beim Kosmetikkauf nicht in meinen Wagen, ebenso wenig Lebensmittel, die  Geschmacksverstärker, Süßstoffe und Co. enthalten. Neue (nicht gebrauchte!) Kleidungsstücke sollen auch möglichst wenige billige oder gesundheitsgefährdende Materialien enthalten.
  4. Der Preis
Zusätzlich achte ich auf verschiedene Siegel (z.B. FSC, bio, demeter, Fairtrade, usw.) oder darauf, ob etwas bspw. aus recycelten Materialien ist. Hat der Artikel den oben genannten Check "bestanden" stelle mir die Fragen:
  • Wozu brauche ich das? (z.B. für einen bestimmten Anlass oder weil ich ein Rezept ausprobieren möchte)
  • Passt das zu mir/ meiner vorhandenen Garderobe? Lässt es sich gut kombinieren?
  • Brauche ich das wirklich oder geschieht der Kauf möglicherweise aus der Lust heraus/ aus Spaß an der Freude?
  • Die Frage nach Kosten und Nutzen ist mir ebenfalls wichtig.
Wenn ich online oder in einem Geschäft ein schönes Teil/einen Gegenstand entdecke, kann dieser/dieses häufig wegen der Marke, der Produktonsstätte oder seiner Inhaltsstoffe beiseitegelegt werden. Bereits durch diese Kriterien habe ich in den vergangenen Monaten eine Menge Geld gespart. Natürlich gehe ich so nicht bei jedem Artikel vor, denn: Nobody's perfect. Bewährte und gewohnte Produkte brauche ich ja nicht jedes Mal auf Herzen und Nieren zu prüfen (besondes, wenn es sich um Lebensmittel dreht), zudem hat man ja auch nicht immer die Zeit. Außerdem finde ich, das Angebote auch mal okay sind und besonders bei Lebensmitteln gebe ich mal der Lust nach (aber immer im Rahmen!).
Man gewöhnt sich schnell an diese Vorgehensweise und dann ist das Ganze auch nicht mehr so zeitaufwendig, wie es klingt.

5. Werde Strom- und Wassersparer
Elektronische Geräte gehören zum Alltag und auf einige kann man auch kaum noch verzichten, das Strom sparen sollte dennoch nicht aus den Augen verloren werden. Wasser ist, obwohl überall vorhanden, ein kostbares Gut und sollte manchmal vielleicht etwas mehr geschätzt werden.

Stromspartipps:
  • Stand-by ist keine Lösung: Über längere Zeit frisst auch dieser eine Menge Strom und wenn ich ein Gerät nicht brauche, kann ich dieser auch einfach ausschalten.
  • Ladekabel raus aus der Steckdose: Wenn ich nichts aufladen muss, brauche ich auch das Kabel nicht stecken lassen, denn dieser zieht weiterhin Energie, ohne irgendein Gerät damit zu versorgen.
  • Waschmaschine und Spülmaschine sollten nur voll beladen laufen: Wenn man sie schon einschaltet, dann sollte es sich auch lohnen.
  • Neue Geräte = energiersparende Geräte: Je näher diese an A+++ sind, desto besser (natürlich soll das jetzt nicht heißen, dass jeder, der ein älteres, funktionierendes Gerät zu Hause hat, dieses sofort ersetzen soll). Wenn man also Geld für ein neues Gerät aufbringt, dann doch lieber ein energiesparendes.
  • Trockner sind Stromfresser: Manchmal braucht man sie vielleicht, aber je häufiger man auf sie verzichtet, desto besser. Ein Trocknergang verbraucht nämlich deutlich mehr Strom als ein Waschgang in der Waschmaschine.
  • Erst überlegen, dann öffnen: Der Kühlschrank verbraucht bereits nach wenigen Sekunden bei geöffneter Tür deutlich mehr Strom. Den Backvorgang kann man auch meist von außen überprüfen, die Backofentür muss also nicht immer geöffnet werden.
  • Vorheizen?: Kann man sich sparen, denn das Essen wird auch so gar. Ich mache die einzige Ausnahme beim Kuchen backen, weil mein Backofen dafür wohl nicht besonders geeignet ist.
 Wasserspartipps:
  • Wasserstop: Die Toilettenspülung muss nicht komplett durchlaufen (ein Spülgang verbraucht ca.40l!), also lieber mal mit Stop abbrechen. Alternativ kann man aber z.B. auch einen Backstein in den Spülkasten stellen, so läuft schon einmal deutlich weniger Wasser hinein.
  • Tropfender Wasserhahn = nerviger Wasserhahn: Sie nerven nicht nur durch ihr ständiges Tropfen, sondern verbauchen zudem Wasser, ds ungenutzt bleibt.
  • Neue Geräte: Auch hier gilt, dass neue Wasch- und Spülmaschinen mit ihren Ökoprogrammen deutlich weniger Wasser verbrauchen.
  • Zwischendurch Wasser aus: Beim Zähneputzen kann man den Wasserhahn abdrehen, ebenso beim Hände und Körper einseifen oder Haare einschäumen.

Mit kleinen Dingen, die man an seinem Verhalten im Alltag ändert, hat man bereits etwas bewirkt und das ist es, worauf es erst einmal ankommt. Mehr kann man immer machen, aber die Hauptsache ist, erst einmal anzufangen und sich der eigenen Rolle bewusst zu werden.


Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss:

http://www.himbeermarmelade.de/wordpress/?p=11944

Die liebe Laura veranstaltet anlässlich ihres Bloggeburtstags ein Gewinnspiel. Die Collage wurde von ihr zur Verfügung gestellt und bietet bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Gewinne. Vielleicht wollt ihr auch teilnehmen (ein Klick auf das Bild führt euch direkt dorthin).

In diesem Sinne entlasse ich euch nun in einen schönen Restabend,


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29. Juni 2014

Meine Woche - sieben Bilder [KW 26]

Hallöchen, meine Lieben :)

Ich habe eine etwas stressigere Woche hinter mir und hatte am Freitag, sowie gestern Blockseminar, ansonsten war er eine sehr fußballgeprägte Woche. ;) Mal sehen, wie sich Deutschland morgen im Achtelfinale schlägt. Jetzt gerade drücke ich meinen Ticos die Daumen. ♥
Und nun mein kleiner, feiner Wochenrückblick:


Da begegnet einem ein bisschen Baskenland mitten in Heidelberg. :) 


Nach dem Niederlande-Spiel am Montag haben wir uns erstmal etwas bei Pollo Capo gegönnt. Kann ich euch nur weiterempfehlen.


Public Viewing - leider für mich vorerst das letzte Mal im Italien-Dress :(


Dieser Blogeintrag war mir sehr wichtig und ich hoffe, ich konnte den ein oder andern Denkanstoß geben. Solltet ihr ihn noch nicht gelesen haben, holt das schnell nach. ;)


Sonne tanken am Neckar, der Donnerstag war aber auch einfach zu schön/ sonnig ♥


Public-Viewing am Rheinhafen-Fest (Brasilien:Chile)


Mr Dutchman ist glücklich und mein Schalker Herz ebenso :) 


Das war es schon von meiner Seite - kurz und knackig.


Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntagabend,



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25. Juni 2014

Humpday #2: Du lebst, du trägst

Ja, was trägst du eigentlich?
Wenn ich einen Blick in meinen Kleiderschrank werfe, lautet die Antwort: "Von allem ein bisschen." 

Aus der Vergangenheit besteht noch ein größeres H&M-Übergewicht, weil ich ein großer Fan dieser Marke gewesen bin und so sind viele meiner Kleidungsstücke Überbleibsel aus dieser Zeit, als ich mir um meine Kleidung noch wenige Gedanken gemacht habe. Meine aktuelleren (Kleidungs-)Käufe sind fast ausnahmslos Secondhand. 

Spätestens mit dem Fabrikbrand in Bangladesh und den Reportagen über die Arbeitsbedingungen der Näherinnen (in unsere europäischen Fall leben diese meist in Südostasien und China), habe ich begonnen, mir Gedanken über die Herstellung meiner Kleidung zu machen und ebenso mit der Recherche nach fair(er)en Marken. 
Im Zuge dieser Suche werden in Zukunft auch einige Produzenten und Shops, die eine Anlaufstelle für alle Suchenden bieten, vorgestellt und hoffentlich auch alle getestet. Dann werde ich euch auch mehr über die Labels, ihre Bedeutung und Herkunft erzählen. So lernt ihr (gemeinsam mit mir mehr) faire Marken kennen. Wenn ihr euch schon mal ein bisschen informieren wollt, die Ahnungslose Wissende von Ohnemit hat bereits einen Beitrag zu diesem Thema verfasst

 Mein letztes Seconhand-Schnäppchen (aus einem Secondhand-Shop in Amsterdam)

Nun aber noch zum zweiten wichtigen Teil dieses Posts: Dem ressourcenschonende Kleiderkauf. 
Ich habe bei einem Blick in meinen Kleiderschrank  immer wieder das Gefühl, nichts Anzuziehen zu haben (scheinbar typisch Frau). Mr Dutchman wird an dieser Stelle sicher schmunzelnd vor dem Bildschirm sitzen und zustimmend nickend (in Gedanken an meinen verzweifelten Blick morgens vor dem Kleiderschrank, wenn ich wie ein aufgescheuchtes Huhn von links nach rechts renne). Was mir nicht mehr gefällt oder passt, landet auf Kleiderkreisel, ebay oder wird verschenkt. Und hier werde ich auch immer selbst fündig, besonders bei Kleiderkreisel gibt es alles, was das (und besonders mein) ♥ begehrt. Ich liebe Secondhand-Kleidung und im Kleiderschrank einer anderen Person schlummert möglicherweise mein neues Lieblingsteil. So hat es mich die Vergangenheit auf jeden Fall gelehrt. ;) Die Stücke erhalten ein zweites Leben, ich kaufe kein neu-produziertes und die Ressourcen werden geschont, sozusagen eine win-win-situation. :D 
Anlaufstellen, die ich euch empfehlen kann, sind:
  • Flohmärkte (klassisch, inspirierend, immer für eine Überraschung gut und an der frischen Luft)
  • Seconhand-Läden, die wirklich in fast jedem Örtchen zu finden sind und in denen es sich hervorragend stöbern lässt
  • Kleiderkreisel (kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen: für Kleidung, Schuhe, Accessoires, aber auch Kosmetik und vieles weiter)
  • ebay (auch bei den Kleinanzeigen kann man fündig werden)
  • Stuffle - für alle Smartphone-Liebhaber -, ein mobiler Flohmarkt mit Secondhand-Angeboten aus deiner Umgebung (kann hier gedownloaded werden)
  • Kleidertausch-Veranstaltungen, die es in immer mehr Städten gibt
  • Tauschpartys in eurem eigenen Freundeskreis könnt ihr ebenso veranstalten: Verbringt einen gemütlichen Abend und geht mit neuen Kleidungsstücken nach Hause :)


Mein Lieblings-Seconadhand-Teil (gekauft bei Kleiderkreisel) ♥

Ein Trend, dem man meiner Meinung nach definitiv folgen sollte.;) London und andere europäische Großstädte machen es vor. Und nun viel Spaß beim Suchen, Stöbern und Verlieben. ♥
Wie sieht es bei euch aus? Macht ihr euch Gedanken über eure Kleidung? Wie steht ihr zu Secondhand? Wie kommt ihr an diese Teile und was sind eure Geheimtipps?



Ich sende euch die liebsten Grüße,


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